Bewegte Frauen


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Wild, wildes Wetter und wir

Wildpark Johannismühle und ein „Wintertag im Frühling“

Unsere Wanderung versprach ein besonderes Naturerlebnis im Baruther Urstromtal am JSQR3519vergangenen Donnerstag zu werden. Gut gelaunt und neugierig auf die Geschichte dieses Parks machten sich insgesamt 14 Frauen / Mann trotz des grauen Himmels mit dem Regio auf den Weg nach Klasdorf/Glashütte.

Der Wildpark Johannismühle liegt im schönen Baruther Urstromtal zwischen Baruth und Golßen. Die Eiszeit gab der reizvollen QHRB7400Landschaft ihr Aussehen. Auf einem 100 ha eingefriedeten Gelände ist eine Vielfalt von heimischen Wildarten zu sehen. Doch der Winter hatte uns inzwischen wieder, gab sein Bestes, so dass wir bei gutem Wind und Schneegriesel den Wildpark erreichten. Man glaubt es kaum, wir waren mit einer jungen Familie die einzigen Besucher an diesem Tag.

Der Wildpark bot uns gleich zu Beginn des Rundweges ein Rudel Rehe und später eine spektakuläre Jagd auf 2 Wildsauen mit Frischlingen. Vorbei am Steppenwolf, trafen wirDZBU9281 auf einen amerikanischen Waschbär, Damwild und weißen Wölfen. Sogar Luchse haben wir in ihrem Bau erblicken können. Sie ließen sich nicht aus der Ruhe bringen. Die Fütterungszeit war heran und alle Tiere kamen zum Stelldichein gerannt. Doch leider warteten wir vergeblich bei kalten Temperaturen auf die Fütterung der verschiedenen Wildtierarten. Schade…

Unsere beiden, Bärbel und Heiko, hatten später noch Gelegenheit sich den Uhu und LVKN6147Bartkauz aus der Nähe anzuschauen und via Bild festzuhalten. Schaut selbst! Wir trotzten dem Wetter und waren 4,6 km wandernd unterwegs. Ziemlich durchgefroren, gab es nur eine kurze Rast im „Kastaniengarten“ mit Erbsensuppe, Bockwurst und Knacker. Leider fehlte uns der Glühwein bei diesem Wetter. Das war „Imbiss im Eiltempo“, da wir kurzerhand entschieden uns auf den Heimweg nach Berlin zu machen.

Toll, dass Ihr alle so gut durchgehalten habt!!! Zu einer anderen Jahreszeit, wie zum Beispiel im Sommer, ist der Wildpark Johannismühle ganz bestimmt ein spannendes Erlebnis. Doch die Bilder erzählen von unserer Tour hier….

Herzlichst Eure Siggi


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Was ist ein Ortolan?

Der Ortolan und sein Rundweg in Stücken (Brandenburg)
Ihr fragt, wer oder was ist das und wo zu finden?

Der Ortolan ist eine seltener Sperlingsvogel der Nuthe-Nieplitz Region. Unsere Wanderung (08.03.2018 ca. 10 km) begann in Stücken, einem gepflegten Örtchen 30 km von Berlin entfernt. Ein Findling zeigte uns den Eingang zum Ortolan-Rundwanderweg an. Also rein in den Wald, wir begegneten einer 300 Jahre Reformationseiche, hielten nach dem seltenen Vogel Ausschau und ließen den Feuchtwald zurück. Dort erblickten wir die Weite der Landschaft. Vorbei am Zeltplatz Großer Seddiner See, überquerte der Weg das Mühlenfließ über ein Holzbrückchen und letztendlich kamen wir durch einen idyllischen Heckenweg. Den Endspurt erleben wir dann über einen bewaldeten Hügel, von dessen Lage sich ein herrlicher Blick auf Stücken bot.

Eine kleine Pause und Erholung bot sich am Schluß im gemütlichen Cafe‘ und Restaurant „Fliederhof“ an. Hier erwartete uns familiäre Gastlichkeit unter preußischen Kappendecken. Schön wars!

 


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Allein zu Zweit-ein Schmetterling auf dem Jacobsweg

„Vielen Dank für dein wunderschönes Buch.“ …so begann mein Brief an Micha, nachdem ich sein Buch gelesen hatte. Für mich war klar, ich muss den jungen Autor fragen, ob er für unsere „Bewegten Frauen“ für eine Lesung bereit wäre.
Micha zögerte nicht und so fand gestern, am 11.03.2018 seine Buchlesung vor interessiertem Publikum statt.
In meinem Brief schrieb ich weiter:
„Mit deinem Buch, hast du es geschafft, mich auch auf den Camino de Santiago mitzunehmen, immer als kleines Licht auf deiner Schulter. Deine Beschreibungen der Natur und der Begegnungen mit den Menschen auf dem Camino waren so schön und sensibel beschrieben, dass ich deine Freude, das Leid, den Spaß, jede Blase an deinen Füßen und die schlaflosen Nächte mitfühlen konnte. Bei deiner Ankunft in Santiago weinte ich vor Freude mit dir ….“

Ja, ich kann nur sagen…einfach lesen und sich freuen!!! (bei Amazon erhältlich)
Eure Katrin

 

 


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Ab durch die Mitte (-lheide)!

Was? Das Wetter ist zu kalt, um Wandern zu gegen?
Nein, ist es nicht…, denn 13 „Bewegte Frauen“ bewiesen es! Sie machten sich Mitte Februar 2018 auf, um die Mittelheide in Berlin-Köpenick zu durchqueren. Vom Bahnhof Friedrichshagen bis Bahnhof Köpenick schlängelt sich der ca. 5,5 km lange Wanderweg durch den winterlichen Mischwald.
Ja klar war es kalt, aber die warmen Wintersachen und gute Verpflegung, Dank unserer Sylvia, machten diese kleine Route zu einem großen Vergnügen! Also… ab durch die Mitte (-lheide)!


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Mutperlen für kleine Helden

Was sind Mutperlen eigentlich?
Wisst ihr, wenn kleine Helden in ihrer Krebstherapie eine Chemo oder Blutuntersuchung, einen Tropf oder eine OP geschafft haben, viel Mut aufgebracht haben…dann bekommen sie eine Mutperle. Es gibt Kinder, die eine lange Kette dieser Perlen stolz vorzeigen, weil sie das alles hinter sich gebracht haben.

Die Berliner Krebsgesellschaft e.V. engagiert sich sehr für Kinderhelden mit Krebs. Darum bietet sie  psychoonkologische Unterstützung an mehreren Beratungsstellen in Berlin.
Bei Benefizveranstaltungen und Spendenaktionen kann jeder Interressierte handgefertigte Schlüsselanhänger mit Mutperlen, Engelsflügeln, Fernsehtürmen und Berliner Bären gegen eine Spende erwerben und damit mithelfen, dass u.a. diese Beratungsstellen, die soooo wichtig sind für alle Betroffenen und besonders für die Familien, erhalten bleiben.

Heute fand  unser „Projekt Schlüsselanhänger“ statt und zehn „Bewegte Frauen“ kamen, um mitzuhelfen. Alle Anhänger sind Unikate und wunderschön geworden, finden wir.
Und was sagt ihr…?

 

 


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Nasse Socken – na und?!

Wir trotzten am 18. Januar 2018 den Wetterkapriolen und wanderten zu acht um den Obersee und Orankesee in Berlin – Hohenschönhausen. Natürlich wäre das bei schönem Wetter etwas leichter gewesen, aber bei Sommersonne kann das ja jeder…!
Das Jahr 2018 begann also mit allen Facetten des Winterwetters mit Regen, Schneetreiben und am Ende nassen Socken. Doch mit viel Humor und Durst auf Bewegung erkundeten wir die Seen im Nordosten Berlins. Völlig durchnässt gab es dann  im warmen Steakhouse was Heißes und irgendwie hat der Tag total Spass gemacht!
Aber seht selber:


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Hinter der Maske

Werke ehemaliger DDR- Künstler im Barberini – Museum in Potsdam konnten wir zu unserer Weihnachtsveranstaltung 07.12.2017 bewundern. Unter dem Motto: „Hinter der Maske“ findet dort zur Zeit eine sehr interessante Ausstellung statt, die wir jedem, der an der Deutsch Deutschen Geschichte interessiert ist, wärmstens empfehlen können.

Verbunden mit einer professionellen Führung, wird es zu einer kleinen Zeitreise.
Unsere Gruppe, wobei die  meisten unserer Gruppenmitglieder im Ostteil Berlins gebohren wurden, wurde von einem sehr symphatischen Holländer betreut, der uns Hintergrundinformationen und Inhalte vermittelte. Die Mischung macht es manchmal, kann ich da nur sagen!

Aber nicht genug der Überraschungen an diesem Tag:

Im französischen Restaurant „Maison Charlotte“ trafen wir auf den Autor, Gastronomen und Schauspieler Hartmut Guy.

Er las über eine Stunde aus seinem Buch mit dem Titel: “ Guyantisches Gurmet-Theater“ vor. Es waren beeindruckende und auch humoristische Erlebnisberichte eines Gastronomen, der unweit des Gendarmenmarktes in Berlin ein Edelrestaurat führte und dann Pleite ging. Zum Glück setzt Herr Guy auf mehrere Talente und ist heute erfolgreich als Autor und Schauspieler unterwegs. Das Buch können wir nur empfehlen!  Amüsant und ehrlich…