Von Aluminiumbrücke, Gleislinse, Windkanal und Trudelturm


Moderne trifft Technologie des letzten Jahrhunderts – Eine spannende Wanderung von Johannisthal bis zum Innovationsstandort Berlin-Adlershof war unser Ausflug am 24.04.2025.



Berlin setzt ein Zeichen für Innovation im Brückenbau: Erst im letzten November wurde Berlins erste reine Aluminiumbrücke im Bezirk Treptow-Köpenick zwischen den S-Bahnhöfen Adlershof und Johannisthal für Fußgänger und Radfahrer freigegeben. Nach 2 Jahren Bauzeit (noch viel mehr Planungsjahren) und 11 Mio. Euro Investition gelangt man auf die 78 m lange Hilde- Archenhold-Brücke. Das wollten wir uns anschauen. Eine imposante Konstruktion wurde über das viel befahrene Adlergestell erbaut. Die Kosten sollen sich durch die wenige Wartung und überschaubaren Instandhaltungskosten schon bald amortisieren. Im Zeitalter der maroden Brücken in der Stadt ein Meilenstein. Die Zukunft wird es zeigen, ob der Plan aufgeht…

Weiter ging es zur Gleislinse…

Die Gleislinse Johannisthal (vorher Schöneweide) ist eine Art Parkanlage auf dem Gelände des früheren Rangierbahnhofes Schöneweide. Sie gehört inzwischen zum Ortsteil Johannisthal und verläuft parallel zur Bahnstrecke zwischen S – Johannisthal (zuvor: Betriebsbahnhof Schöneweide) und S – Adlershof. Hier wurden auch dauerhafte Lebensräume für Zauneidechsen angelegt. In Höhe des S-Bahnhofes Johannisthal (zuvor: Betriebsbahnhof Schöneweide) wurden zwei eingefasste Rondelle mit Gleisresten verlegt.

Weiter ging es zum 65 ha großen Landschaftspark Johannisthal und endete am Windkanal und Trudelturm, die sich am Ende des Johannisthaler Flugfeldes befinden. Die Technologien und spannenden Bauwerke des letzten Jahrhunderts bildeten den Abschluss einer tollen Veranstaltung.
Ein herzliches Dankeschön geht an Antje, die diesen spannenden Ausflug organisiert hat.

Seht selbst:

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