Bewegte Frauen

Wanderung durch das Naturschutzgebiet Lübars

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Unsere erste große Wanderung

„Bewegte Frauen-– wandern walken laufend gegen Krebs“

Naturschutzgebiet „Niedermoorwiesen am Tegeler fließ“

 Ablauf:

10:00 Uhr            Treffpunkt S-Bahnhof Köpenick

10:07 Uhr            Abfahrt S3 nach Ostkreuz – Umsteigen
10:24 Uhr            weiter nach Waidmannslust S85

11:03 Uhr            Ankunft Waidmannslust umsteigen BUS 222

11:14 Uhr            Ankunft Alt Lübars

 Wir starten die Wanderung am Dorfanger und besichtigen die Kirche.
Länge: ca. 5 Km, Rundwanderweg
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ca.13:00 Uhr  Einkehr in den Gasthof „Alter Dorfkrug Lübars“

  1. 15:00 Uhr Rückfahrt
  2. 16:30 Uhr Bahnhof Köpenick

Ausgangspunkt dieser Wanderung ist Lübars – Berlins einziges noch erhaltenes Dorf.
Diese über 760 Jahre alte Ortschaft mit dem slawischen Namen „Lübars“ hat seit über 150 Jahren nicht mehr sein Aussehen verändert. Dieser idyllische Charakter fängt noch heute seine Besucher ein. Keine Supermärkte, Hochhäuser oder Neubausiedlungen, sondern der Pferdekutschen- und Kopfsteinpflastercharme macht Lübars so einzigartig.

Gestartet wird auf dem Dorfanger an der Kirche, die 1791-1794 im klassizistischem Stil (nach Langhans) gebaut wurde.
Der Vorgängerbau aus Fachwerk wurde leider im Jahre 1790 bei einem Brand zerstört. Der barocke Kanzelaltar, der ursprünglich erst in der Gertraudenkirche am Spittelmarkt stand und nach dem Abriss der Kirche in den Betsaal des St. Gertraudenstifts in Kreuzberg kam, ist von Friedrich Wilhelm I. gestiftet worden. Als wiederum der Gertraudenstift umgebaut wurde, ist dieser Altar 70 Jahre lang auf einem Dachboden vergessen worden. Erst nach der Renovierung der Dorfkirche Lübars 1954 bis 1956 kam er wieder ins Gespräch und wurde in der Kirche aufgestellt, wo er heute besichtigt werden kann.

Von der Lübarser Dorfkirche wendet man sich in südöstliche Richtung, also vorbei an der Kirche, bis zum Schildower Weg. Auf diesem Weg geht es hinein in die Ausläufer des Tegeler Fließtales und man folgt dem Barnimer Dörferweg in Richtung Blankenfelde. Kurz nach dem Zusammentreffen mit dem Berliner Mauerweg betritt man das seit 1995 unter Schutz gestellte Naturschutzgebiet „Niedermoorwiesen am Tegeler Fließ„.
Auf der 57 ha großen Fläche sind heute zahlreiche gefährdete und seltene Tier- und Pflanzenarten zu finden. Der in diesem Gebiet liegende Köppchensee entstand durch den intensiven Torfabbau. Dieses Gebiet gehört bereits zum Naturpark Barnim. Durch immer wieder erfolgte Eingriffe von Menschenhand, z.B. Mauerbau und Bau der Niederbarnimer Eisenbahn, wurde dieses Gelände in seinen Strukturen verändert. Heute ist dieses Gebiet so bedeutend, dass es Bestandteil des Schutzgebietssystems NATURA 2000 der Europäischen Union geworden ist.

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