Von Spukbrücken und Jagdhornbläsern

Endlich geht unsere Wandersaison wieder los.
Letzte Woche ging es mit 15 Wanderlustigen nach Königs Wusterhausen im Süden Berlins. Die Gegend dort ist geprägt von Laubwäldern, Flüssen und Seen, weshalb die Tour sehr abwechslungsreich war. Unterwegs waren wir auf der 8,5 langen Route rund um den Tiergarten. Dieser wurde für die Herrschaften der damaligen Zeit zur Jagd von Dam-, Rot – und Schwarzwild, sowie Rebhühnern und Fasanen angelegt. An der Dahme entlang gings bis zum Husareneck, diese Landzunge wird begrenz von der Dahme und dem Krimnitzsee. Weiter ging es zur Spukbrücke. Diese  Spukbrücke oder auch Teufelsbrücke bezeichnet den Übergang über den Fanggraben (Siehe Bild). Das Bauwerk aus dem 18. Jahrhundert wurde während der Bauarbeiten an der Chaussee 1889 verbreitert und diente bis 1907 als Zollbrücke. Im Volksmund wird erzählt, dass zu Mitternacht merkwürdige Geräusche zu hören seien. Einer anderen Sage nach soll ein angetrunkener Mann in den Fanggraben gefallen, dort ertrunken sein und seither als Gespenst sein Unwesen treiben.
Immer wieder kamen wir vorbei an Kunstwerken des einheimischen Künstlers Frank Winkler, der aus Holz mannshohe Skulpturen schaffte. So auch den Jagdhornbläser, der unserer Wanderung den Namen gab.

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